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Ernährungsberatung

Sack auf, Futter raus und in den Napf – den Hund vor die Nase gestellt. Wozu braucht man da einen Ernährungsberater?

Viele Hundehalter machen es sich aus Unwissenheit leider so leicht. Dabei ist der Darm der Hauptsitz der Gesundheit des Hundes. Warum das so ist? Der Darm ist dafür zuständig, aus der Nahrung die erforderlichen „Bausteine“, die er für die Aufrechterhaltung der Körperfunktionen benötigt, aufzunehmen. Gleichzeitig stellt er den Übergang zum Körperinneren dar. Die aufgespaltene Nahrung gelangt über den Darm in die Blutbahn und von dort aus in den ganzen Körper. Hier wird klar, dass es von größter Wichtigkeit ist, dass keine ungewollte Stoffe oder gar Krankheitserreger mit durch den Darm in das Blutsystem gelangen.

Gute Bakterien

Von größter Wichtigkeit sind daher „gute“ Bakterien, die im Darm angesiedelt sind. Sie sorgen dafür, dass die Nahrung bestmöglich aufgespalten wird und verhindern ein Ansiedeln schlechter Bakterien die die Darmwand schädigen. Sind gute Bakterien geschädigt (zum Beispiel durch Antibiotika, falsche Fütterung, Konservierungsstoffe im Futter etc.) können sich schlechte Bakterien ansiedeln und lösen dadurch Krankheiten in Form von zum Beispiel geschwächten Immunsystem, Hauterkrankungen, Entzündungen, Infektionen oder auch Allergien aus.

Du bist was du isst.

Die meisten Fertigfutter bestehen aus sehr minderwertigen Proteinen und zu viel pflanzlichen und synthetischen Stoffen. Der Körper ist allerdings auf eine hochwertige Nahrungszufuhr angewiesen, um daraus selbst neue Bausteine erstellen zu können. Bekommt er nur minderwertige Stoffe zugeführt, kann er daraus keinen hochwertigen Nutzen ziehen. Ein geschwächter Organismus und Krankheiten sind oft die Folge.

Nutrigenomik

Ich beziehe in alle individuellen Futterpläne die Erkenntnisse der Nutrigenomik mit ein. Die Nutrigenomik beschäftigt sich mit der Wechselwirkung zwischen Ernährung und Genomik und kombiniert dabei Ernährungsforschung mit funktioneller Genomik. Kurz gesagt: unsere Genome lassen sich an- und abschalten, die Nutrigenomik untersucht, welche Lebensmittel welchen Einfluss auf unsere Gene haben. Das Auftreten oder Entstehen bestimmter Krankheiten kann somit auf Gen- und Molekularebene ganz natürlich über die Nahrung beeinflusst werden.